Wahnsinn: Wie Du unschlagbare Headlines schreibst, die wirklich immer ziehen, ganz ohne langes Überlegen – versprochen!

05.07.2017

 

"Lies mich!"

Die Headline besteht nur aus wenigen Wörtern und ist doch das beinahe wichtigste Element eines Artikels. Denn sie ist die erste Begegnung. Der Kundenstopper. Der Türöffner. Und im besten Fall der unwiderstehlichste Part eines Beitrages. Anders gesagt: Sie ist der Verkaufstext für den Verkaufstext. Doch wie sollte eine Überschrift gestaltet sein, damit sie auch wirklich zieht? Ich erzähle Dir, welche Tipps ich anwende, um Headlines mit magischer Anziehungskraft zu entwerfen.

 

Was soll eine Headline leisten?

Eine Überschrift soll verlocken. Und zwar zum Lesen des Artikel, zum Kaufen des Produktes, zum Liken einer Seite, zum Folgen einer Marke, zum Lieben des Inhaltes. Dafür muss sie also das Gewisse etwas ausdrücken, das den Klick unwiderstehlich macht. Gleichzeitig muss sie auch wirklich halten, was sie verspricht. Denn niemand dankt es Dir, wenn Du jemanden mit falschen Versprechungen auf Deine Seite lockst. Außerdem sollte die Überschrift prägnant sein. Ein Knaller. Peng. Mehr nicht.

 

Die Herausforderung ist also: Auf minimalem Raum den Inhalt des gesamten Beitrages wiedergeben und das auf maximal attraktive und vielversprechende Weise.

 

5 praktische Grundregeln

Bevor ich Dir eine handfeste Schablone für gute Headlines mit auf den Weg gebe, verrate ich Dir vorher noch ein bisschen mehr zu den Grundregeln, die es zu beachten lohnt.

 

Regel 1:

Überlege ganz genau, was der Nutzen hinter Deinem Produkt oder der Dienstleistung ist. Wie verbessert das Beworbene das Leben deiner Leser? Versuche, möglichst konkret und präzise zu sein. Der Nutzen ist das Allerwichtigste!

 

Regel 2:

Verkünde News in Deiner Headline. Versuche also jede Botschaft immer so zu verpacken, dass eine Neuheit kommuniziert wird.

 

Regel 3:

Bleibe simpel in der Botschaft und vermeide unbedingt das sogenannte "Besserwissertum". Begegne Deinen Lesern also auf Augenhöhe.

 

Regel 4:

Fordere nicht zum direkten Kauf auf, sondern viel mehr zum Entdecken. Auch wenn du verkaufen möchtest, schreckt eine direkte Kaufaufforderung eher ab. Wenn Du aber clever vorgehst und den Mehrwert in den Vordergrund stellst, wird Dein Leser von alleine auf die Idee kommen, zu kaufen.

 

Regel 5:

Wecke Emotionen mit Deiner Headline. Setze das Menschliche in den Vordergrund. Dafür gibt es bestimmte "Magic Words". Ein Beispiel ist "Hilfe, wie kommen wir raus aus dem Hamsterrad?". Lade Deine Headline ruhig mit etwas Drama auf. Aber achte darauf, nicht unglaubwürdig zu werden.

 

Hast Du verstanden, worum es geht? Dann bist Du bereit für die absolute Headline-Siegerformel.

 

 

Die absolute Powerformel

Here comes a fact: Die Headline wird Fünf mal häufiger gelesen als der Bodytext – also als der eigentliche Text Deines Beitrages. Das zeigt, wie wichtig es ist, hier ein kleines bisschen Denkarbeit vorab anzustellen. Aber keine Angst. So schwierig ist das gar nicht, denn es gibt eine echte Powerformel, die es einfacher denn je macht, gute Headlines zu entwerfen.

 

Diese Formel besteht aus vier Modulen. Wenn Du Dich nach dieser Formel richtest, hast Du eine gute Schablone für vielversprechende Ergebnisse.

 

Beispielheadline:

"Endlich: Eine kinderleichte Methode, wie Du auf den ersten Blick mit Headlines begeisterst, ohne lange überlegen zu müssen – versprochen!"

 

Die vier Module dieser Beispielheadline sind die folgenden:

 

(1) Endlich: Ist das Reizwort. Weckt langersehnte Lösungen.  

(2) Eine kinderleichte Methode, wie Du auf den ersten Blick mit Headlines begeisterst: Ist das erstrebenswerte Ergebnis. Etwas, das jeder haben oder wissen will.

(3) ohne lange überlegen zu müssen: Ist die Einspruchvorwegnahme oder auch der Zweifellöscher.

(4) versprochen: Ist der Risiko-Minimierer und schafft Vertrauen.

 

Mit diesen vier Bestandteilen hast Du wirklich alles, was eine wirkungsvolle Headline braucht. Natürlich ist das aber nur eine von sagenhaft vielen Formeln, die sich anwenden lassen. Ich würde sagen, diese spezielle Formel eignet sich vor allem im Bereich der Online-Blogs und für redaktionelle Artikel. Weniger für Werbekampagnen oder Anzeigen. Hierfür würde ich mehr auf Wortwitz und Wortspiel setzen. Aber das besprechen wir beim nächsten Mal...

 

 

Keine falschen Versprechungen

Noch ein Tipp zu guter Letzt: Wie gesagt, sollte der Beitragstext auch wirklich das erfüllen, was die Headline verspricht. Prüfe Headline und Text also am besten noch mal dahingehend. Am besten schreibst Du erst Deinen Text. Und dann die Headline. Nicht umgekehrt. Dann kannst Du  guten Gewissens genau den Inhalt transportieren, den Deine Leser auch wirklichbekommen.

 

 

Los geht's mit Deiner Erfolgsheadline: Wende die Vier-Modul-Formel doch gleich mal auf Dein Thema an und teste selbst die starke Wirkung. Viel Spaß!

 

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